Ist der Teufel zufrieden mit mir?

Da ist mir ein schönes Buch in die Hände gefallen. Schwarz-Weiß, wie es gerade Mode ist, und voller Fragen, wie sie früher einmal gestellt worden sind, als das noch weitergeholfen haben muss.
„Findet mich das Glück?“ steht provozierend auf dem Titel. Schon das macht mich stutzig. Bisher habe ich immer gedacht, dass ich es bin, die das Glück sucht, wie das grüne Männchen die Ampel.
Schon lese ich weitere Fragen: „Soll ich mich betrinken?“ ist ja noch leicht zu verneinen, aber „Ist der Teufel zufrieden mit mir?“
Für mich wird das schwierig. Zumal die dicken Fragen noch kommen: „Darf sich die Wahrheit alles erlauben?“, „Wird der Bereich des Möglichen immer kleiner?“, „Gibt es heute einen ähnlich großen Irrtum wie die Vorstellung der Welt als Platte?“.
Genug. Das erschöpft mich.
Und da fällt mir ein, dass ich in den 80ern schon mit einer Frage aus den Tagebüchern von Max Frisch überfordert war, die ganz einfach klang: „Möchten Sie Ihr Hund sein?“
Ganz ehrlich, darauf weiß ich bis heute keine Antwort.

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