Roman

Kann der Geist den Körper heilen? Diese Frage zieht sich durch meinen Roman „Frau Kassel will Wunder“. Meine Heldin Charlotte scheut kein Abenteuer, um eine Antwort zu finden. Sie trifft Geistheiler und Scharlatane, reist zu den Höhlen in Damanhur, sucht im schottischen Findhorn nach Geheimnissen und erkennt: Es gibt den Schlüssel für ein intensives Leben – man muss nur aufmerksam sein, um ihn zu erkennen.

Noch immer habe ich ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich das Buch in Händen halte. Das Porträt auf dem Titel ist selbst gemalt und bunt, um nicht zu sagen schrill und herausfordernd: „Frau Kassel will Wunder“ steht da in eckigen Lettern, und die besagte Dame lacht mich nicht an. Im Gegenteil: Ernst und ein wenig schielend schaut sie in die Welt mit riesengroßen Augen, gerade so, als wolle sie sagen: Merkwürdig, was mir passiert ist.

Jahrelang hat sie mich beschäftigt, meine Selbstzweifel genährt, mich verlacht und herausgefordert. Jetzt ist „Frau Kassels“ Geschichte erzählt und sie ist ganz anders als alles, was ich bisher zwischen Buchdeckeln präsentieren durfte. Die Dame ist zwar fiktiv, aber sie ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie zieht für mich durch die Sümpfe und Licht-Räume der Heilerszene. Sie erlebt das, was alle erleben, die ernstlich erkranken: Manchmal offen, manchmal hinter vorgehaltener Hand wird sie mit Hinweisen auf Geistheiler, Seminare oder spezielle Medikamente überhäuft.

Mir erging es nicht anders. Genau wie „Frau Kassel“ habe ich mir irgendwann gesagt, ich probiere aus, was mir erkennbar nicht schadet. Dabei habe ich Unsinn entdeckt, allerdings auch gespürt, dass es hilft, neben der medizinischen Therapie einen eigenen Weg zu gehen. Es war ein Weg, der mich oft in die Irre geführt, aber auch gestärkt hat.

Vor diesem Hintergrund habe ich mich mit „Frau Kassel“ angefreundet und ihre fiktive Geschichte geschrieben, eine Geschichte über Geistheiler und Scharlatane, über Chancen und Risiken alternativer Medizin. „Frau Kassel“ und ich sind sicher, es ist an der Zeit, dass das polarisierende Thema in einem Roman beleuchtet wird.

“Eine wunderbare Geschichte über die mystische Seite der Heilung, von Scharlatanen und vom Mut, nie aufzugeben. Ulrike schreibt ehrlich, authentisch und unterhaltsam mit viel Feingefühl über ein Thema, das polarisiert“, hat Christoforo vom „privatereadersbookclub“ geschrieben und Nadja Urbani vom Scriptwerk Mannheim fügt hinzu: „Ein Appell ans Leben und eine philosophisch-spirituelle Fundgrube, die hoffentlich vielen Lesern eine Bereicherung sein wird.“

Wer noch mehr über „Frau Kassel“ wissen möchte, kann klicken. Zu ihren Ehren gibt es eine Promiseite: www.fraukasselwillwunder.com