Guten Morgen, Maria
Am Ende der Reise noch einmal ein Rückblick auf diese Kirche voller Marienseligkeit. Das ist es, was mir in der männerbetonten Dreifaltigkeit fehlt. Guten Morgen, Maria weiterlesen
Am Ende der Reise noch einmal ein Rückblick auf diese Kirche voller Marienseligkeit. Das ist es, was mir in der männerbetonten Dreifaltigkeit fehlt. Guten Morgen, Maria weiterlesen
Da ich Mallorca in Kürze wieder verlasse, möchte ich diese Geschichte, die ich vor genau fünf Jahren geschrieben habe, noch einmal erzählen. Sie handelt von Nachbarn, die verstorben sind, und von meiner Erinnerung an sie. Nicht nur sie sind gegangen, … Morgens bitte den Vögeln lauschen weiterlesen
Wer morgens in eine mallorquinische Bar geht, sieht Männer am Tresen, vor sich einen Espresso, daneben einen kleinen Schnaps. Außer einem Madeleine in Zellophan gibt es nichts zu essen. Stattdessen Kaffee, schwarz wie die Hölle, Anis, Brandy oder was die … Eine Kneipe wie ein Theater weiterlesen
An meinen spontanen Eingebungen muss ich noch arbeiten, (kann man das überhaupt)? Fest steht, dass ich eher ein Schreibflüchtling als eine besessene Schreiberin bin. Vor allem wenn ich mir vorgenommen habe, Gewichtiges zu Papier zu bringen, fällt mir ein, dass … Direkt aus dem himmlischen Senderaum weiterlesen
Zugegeben, ich war erschrocken, als ich all diese Totenköpfe sah. Erst auf den zweiten Blick entdeckte ich, dass die weißen Schädel fröhlich glotzten und geschmückt mit bunten Blumen waren. Zufällig habe ich eine mexikanische Freundin, und zufällig erzählte ich … Borrito mit Totenkopf weiterlesen
Sonnenstrahlen tunken den Sandstein in goldenes Licht. Schmucklos sind die müden Mauern, die Jahrhunderte überdauert haben, trutzig und wehrhaft. Zwei goldene Türklopfer. Zwei Messinghände. Unwiderstehlich. Vorsichtig greifen wir zum Metall, hören lachend das Klopfen. Der Eingang öffnet sich. Ein … Zu Gast in einem anderen Leben weiterlesen
„Ich will Segel setzen! Den Spinnaker hissen. Den Anker lichten. Ich will das Ruder halten. Ich will aus dem Hafen auslaufen. Ich will das Land nicht mehr sehen. Ich will ein Segelboot.“ So beschreibt Joachim Meyerhoff in seinem Roman „Wann … „Wenn“ gibt es nicht weiterlesen
Auf dem Liegestuhl liegen und das Meer betrachten, kann fast jeder. Was dieser Mann macht, ist einzigartig. Morgens um acht geht er gebückt und suchend über den Strand, eine kleine Zange in der rechten, eine Plastikflasche in der linken Hand, … Eine Strandgeschichte weiterlesen
Habt ihr auf Mallorca Wäscheständer gesehen? Der englische Dichter Robert Graves (1895 bis 1985) behauptet in seiner Kurzgeschichte „Einen Toast auf Ave Gardner“, es gäbe keine. Der Grund: Die Sonne scheint auf der Insel so ausdauernd, dass alles in Sekundenschnelle … Kein Mensch braucht Wäscheständer weiterlesen
In seinem Buch „Mallorca – Miró und der Mann mit der Apfelsinenkiste“ schreibt Helge Sobik: „Die gewisse Leichtigkeit dieser Insel ist in der Kunst allenthalben spürbar. Kraftvolle, fröhliche Werke entstehen hier. Für düstere Traurigkeit ist kein Platz.“ In Porto Cristo … Kein Platz für Traurigkeit weiterlesen