Flötentöne

»Ich spiele. Ich spiele mit allem, was mir unter die Finger kommt. Vielleicht werde ich gleich auch malen. Ich weiß es noch nicht. Mal sehen. Das Schöne an einem langen Tag ist ja, dass jede Stunde eine andere Stimmung hat und andere Möglichkeiten. Ich weiß noch nicht, wonach mir heute um vier Uhr der Kopf stehen wird, vielleicht werde ich dann einfach irgendwo sitzen und ein Eis essen oder Flöte spielen. Wenn ich diesen inneren Regungen präzise folge, bin ich sehr glücklich. Im Augenblick, auf dem Punkt. Einfach im Leben. Seit ich so rumspiele, weiß ich nicht mehr, wie viel Zeit überhaupt verstrichen ist.« Aus dem Roman: Frau Kassel will Wunder

And we have just one world…

Es gibt Songs, die klingen ganz schön traurig. Balladig eben. Und doch haben sie einen Text, der graue Tage ausleuchtet. „Why worry“ ist solch ein Song: „Es ist doch immer das selbe, Baby“, heißt es da sinngemäß. „Nach Schmerz kommt das Lachen, nach Regen die Sonne“.
Ja, ja, immer das selbe. Wie die ganze Tellerwäscher-Geschichte der Band, die den Song in die Welt gesetzt hat: „Dire Straights“ heißt so viel wie „große Pleite“, was vor allem die finanzielle Situation kennzeichnet, in der Mark Knopfler und seine Kollegen in den Gründungszeiten Ende der 70er waren. Irgendwann hatten sie 120 Millionen Alben verkauft. Und alles wurde zu viel. Der Ruhm. Die Tourneen. Die Fans.
Nur ihre Songs bleiben – für alle, die sie mögen: „We have just one world…“

literaturfrey

Es steht mal wieder 3:2 fürs Wochenende…! 😉

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