Das Geheimnis der Rauhnächte

Heute ist der kürzeste Tag des Jahres, und die erste Rauhnacht liegt hinter uns. Geheimnisvoll ist diese Zeit für den, der sich mit Orakeln beschäftigt.
Die Tage und Nächte bis zum 6. Januar laden ein, inne zu halten. „Zwischen den Jahren“ fühlen sich viele und tatsächlich ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr oft von einer merkwürdigen Leere erfüllt, die nicht passen will zur Hektik der Vorweihnachtszeit.
Fragen kommen auf: Kann ich noch Pausen ertragen? Genieße ich die Stille? Bin ich bereit für Neues? Kann ich das Alte ablegen? Freue ich mich auf das, was kommt?

Möge das Licht leuchten – für die richtigen Antworten.

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Spüren und Ahnen

Heute ist die längste Nacht des Jahres. Der Beginn der zwölf Rauhnächte, die auch andere Umschreibungen haben:  Als „leere Tage“, „tote Tage“ oder „Niemandszeit“ wurden sie benannt, denn – so glaubten unsere Ahnen – die bekannten Gesetzmäßigkeiten sind nun außer Kraft gesetzt, das Geheimnisvolle ist allgegenwärtig. Die Tore zum geistigen Reich öffnen sich. Es ist leichter, außersinnliche Erfahrungen zu machen.  Ideal ist diese Zeit – so glaubten die Alten -, um mit Orakeln in die Zukunft zu sehen.

Es ist die Zeit der Pläne, der Wünsche und guten Vorsätze. Eine Zeit der Innerlichkeit, die zum Spüren und Ahnen einlädt.