In seinem Buch „Mallorca – Miró und der Mann mit der Apfelsinenkiste“ schreibt Helge Sobik:
„Die gewisse Leichtigkeit dieser Insel ist in der Kunst allenthalben spürbar. Kraftvolle, fröhliche Werke entstehen hier. Für düstere Traurigkeit ist kein Platz.“
In Porto Cristo kann die Theorie besichtigt werden. Die „Carrer d’en Serena“ ist eine Freiluftgalerie, in der jedes Garagentor einen Farbrausch erlebt. Froschmäuler drängen sich neben Quallenarme, eine Fee schwebt in die Lüfte, das Elektrokästchen wird von einem bunten Kranz umwirkt. Selbst Justitia steht stramm und ziert vielsagend das Haus der Anwältin.
Christiane Sternberg und Marco Gittis vereinen die Künstler der Insel mit Straßenmalerei, und wenn Neues enthüllt wird, gibt’s Sekt und Häppchen. Die Galerie „Margarita“ ist das Mutterschiff, in der jeder landet, der sich für den Bilderspaß interessiert – und das werden immer mehr.
„Farbe ist eine Kraft, die die Seele direkt beeinflusst“, hat Wassily Kandinsky gesagt. Dem Trübsinn ein Ende: Die Kunst zeigt den Weg.






