Im Feuer
“Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.” Gustav Mahler (1860-1911) Im Feuer weiterlesen
“Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.” Gustav Mahler (1860-1911) Im Feuer weiterlesen
Ihr kennt das alle: Da macht ihr ein paar Klicks, verbindet euch mit Menschen und schreibt ein paar liebe oder deutliche Worte. Dabei frage ich mich manchmal, wer wohl hinter den Worten steckt, was er denkt, wenn er nicht schreibt, … Klick, klick, Kartenglück weiterlesen
Wer morgens nichtsahnend durchs holländische Valkenburg bummelt, trifft diesen Herrn. Garantiert. Er schleicht zum Bock, etwas sorgenvoll. Unter ihm die Geul, hinter ihm die Wohnung, vor ihm eine Horde staunender Touristen, die ihn auch mittags und abends ans Motorrad schleichen … Unbezahlt, aber anziehend weiterlesen
Moore waren von altersher umgeben von Grauen und Geheimnis. Wie sehr das „Hohe Venn“ in Ostbelgien einst gefürchtet und gehasst war, hat die Eifeler Schriftstellerin Clara Viebig in ihren Büchern hautnah geschildert. Heute ist das beinahe vergessen. Schnellstraße ziehen durch … Die armen Seelen jagen weiterlesen
„Die gucken mich immer so komisch an“, sagte mein Vater, wenn er Stiefmütterchen sah und verbannte sie von seinem Balkon. Irgendetwas störte ihn an dem, was tatsächlich ein Gesichtchen sein könnte. Ich weiß nicht, was er zu der riesigen Sonnenblume … Komisch gucken weiterlesen
Es gibt Gebäude, die haben Magie: Das Kraftwerk in Heimbach ist 1905 entstanden, zu einer Zeit, als die Elektrizität als Wunder gefeiert wurde. Noch heute sind die Turbinen gewienert, das Messing glänzt, die Wandlampen erstrahlen. Jugendstil adelt die Räume und über … Die Vögel zwitschern Mozart weiterlesen
„Je mehr ein Mensch sich selbst, die Welt und Gott finden will, desto mehr und öfters muss er sein Tor schließen.“ Aus einer Broschüre über das Kloster Mariawald bei Heimbach in der Eifel. Nach innen weiterlesen
Ja, mich fasziniert diese Idee: Max Richter will in den nächsten Monaten Säle bevölkern und dazu einladen, genau dort gemeinsam zu schlafen. Die Betten sind aufgestellt, und seine Musik erklinkt. „Sleep“, ein Wiegenlied, acht Stunden lang – melancholisch, sanft, einlullend, verträumt, leise, langsam, elektronisch, instrumental, erholsam. Mir gefällt der Gedanke, unter Menschen zu liegen, die ein paar Stunden lang nichts als Schlaf suchen, die sich gegenseitig versichern, dass sie zusammen sein und abschalten möchten. Abschalten von Breaking News, von Hetze, Lügen, Angst, Verfolgung und Verwirrung. Die Musik als Mittel zur Flucht in den Traum. Und dann aufwachen mit frischem Geist, voller Zuversicht und Freude. Gemeinsam, … Endlich schlafen weiterlesen
Still ruht der See, aber ich höre ihn hecheln. Auf ungelenken Beinen trabt er mir entgegen. Hölzern, kantig sind seine Bewegungen. Ein Strahl Sonne fällt auf das halblange, stahlgraue Haar, und, es ist nicht zu glauben, er lächelt: „Wenn ich mal einen … Glück im Turnschuh weiterlesen
Sobald ich jemanden sehe, der ein Buch in der Hand hat, will ich wissen, was er liest. Ich habe mich schon unauffällig an lesende, mir völlig unbekannte Menschen herangeschlängelt und mich tief gebückt, um einen Blick auf das Coverfoto zu … Eine Liebe in Sütterlin weiterlesen