Unbezahlt, aber anziehend

Wer morgens nichtsahnend durchs holländische Valkenburg bummelt, trifft diesen Herrn. Garantiert. Er schleicht zum Bock, etwas sorgenvoll. Unter ihm die Geul, hinter ihm die Wohnung, vor ihm eine Horde staunender Touristen, die ihn auch mittags und abends ans Motorrad schleichen sehen. Er gehört nun mal zum Stadtbild, als persönliche Einlage sozusagen – unbezahlt, aber äußerst anziehend.
Schaut selbst, wenn ihr mal vorbeikommt, Richtung Innenstadt, dann rechts über die Brücke bis kurz vor der Kirche.
Ach, was: Ihr werdet ihn schon finden.

Lachen und träumen

Verloren ist nur, wer nicht mehr feiern, lachen, träumen und genießen kann. Das zeigten mir die Recherchen für den Bildband über Maastricht. Dieser Ort im südlichsten Zipfel von Limburg ist so oft belagert, erobert, bekämpft, zerstört, aufgebaut und neu erfunden worden, dass seine  Bewohner heute sehr bewusst den „Mestreechter Geis“ kultivieren, eine fröhliche, mediterrane Lebensart, die sich offensiv auf Café- und Restaurant-Terrassen zeigt, aber auch in der kühnen Kombination von Alt und Neu, sei es in der Architektur oder – wie das Foto beweist – der Straßenkunst.