Merkwürdig, was mir passiert ist

Frau Kassel_
Das ist jetzt wirklich ein merkwürdiges Gefühl: Ich halte ein Buch in Händen, das mich seit Jahren beschäftigt. Das Porträt auf dem Titel ist bunt, um nicht zu sagen schrill und herausfordernd: „Frau Kassel will Wunder“ steht da in eckigen Lettern, und die besagte Dame lacht mich nicht an. Im Gegenteil: Ernst und ein wenig schielend schaut sie in die Welt mit riesengroßen Augen, gerade so, als wolle sie sagen: Merkwürdig, was mir passiert ist.
Jahrelang hat sie mich beschäftigt, meine Selbstzweifel genährt, mich verlacht und herausgefordert. Jetzt ist „Frau Kassels“ Geschichte erzählt und nicht mehr nur als E-Book in der Welt, sondern gedruckt –  nach unzähligen Änderungen, Ergänzungen, Verstrickungen und Berichtigungen.
„Frau Kassel“ ist ganz anders als alles, was ich bisher zwischen Buchdeckeln präsentieren durfte. Die Dame ist zwar fiktiv, aber sie ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie zieht für mich durch die Sümpfe und Lichträume der Heilerszene. Sie erlebt das, was alle erleben, die ernstlich erkranken: Manchmal offen, manchmal hinter vorgehaltener Hand wird sie mit Hinweisen auf Geistheiler, Seminare oder spezielle Medikamente überhäuft.
Mir erging es nicht anders. Genau wie „Frau Kassel“ habe ich mir irgendwann gesagt, ich probiere aus, was mir erkennbar nicht schadet. Dabei habe ich Unsinn entdeckt, allerdings auch gespürt, dass es helfen kann, neben der medizinischen Therapie einen eigenen Weg zu gehen. Es war ein Weg, der mich oft in die Irre geführt, aber auch gestärkt hat.
Vor diesem Hintergrund habe ich mich mit „Frau Kassel“ angefreundet und ihre fiktive Geschichte geschrieben, eine spannende Geschichte über Geistheiler und Scharlatane, über Chancen und Risiken alternativer Medizin.
„Frau Kassel“ und ich sind sicher, es ist an der Zeit, dass das polarisierende Thema in einem Roman beleuchtet wird, denn zu diesem Thema gibt es bisher wenig seriöse Literatur. Wir wollen diese Lücke schließen und präsentieren „Frau Kassel will Wunder“ als Paperback frisch auf dem Markt. Das ist jetzt wirklich ein merkwürdiges Gefühl.

Wer mehr über „Frau Kassel“ wissen möchte, kann klicken. Zu ihren Ehren gibt es eine Promiseite: www.fraukasselwillwunder.com

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